Kosten

Eine Beratung kostet in meiner Kanzlei bei durchschnittlichem Umfang in der Regel 190,- € zuzüglich MwSt. Sollten Sie diesen Betrag nicht zahlen können, bitte ich, einen unterzeichneten Beratungshilfeschein mitzubringen. In diesem Fall haben Sie nur eine Selbstbeteiligung in Höhe von 15,- €. Den Beratungshilfeschein bekommen Sie im für Ihren Wohnbezirk zuständigen Amtsgericht. Sollten Sie Arbeitslosengeld II beziehen, empfiehlt es sich, dem Amtsgericht das Original des aktuellen Bewilligungsbescheides vorzulegen. Welche weiteren Unterlagen Sie vorlegen müssen, können Sie auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Justiz nachlesen.

Im Sozialrecht berechnet sich die Höhe der Vergütung nach verschiedenen Kriterien, wie dem Umfang und der Schwierigkeit der Angelegenheit sowie Ihrem wirtschaftlichen Interesse an dem Ausgang des Rechtsstreits. Im Sozialrecht schließe ich mit meinen Mandanten regelmäßig Vergütungsvereinbarungen ab, in denen meine Honorarhöhe geregelt ist.  Sie wissen daher immer schon vor meiner Beauftragung, welche Anwaltsgebühren entstehen werden.

Sie müssen in sozialrechtlichen Auseinandersetzungen mit Behörden wie zum Beispiel dem Versorgungsamt oder auch der Deutschen Rentenversicherung oder Unfallversicherung / Berufsgenossenschaft in der Regel keine Gerichtskosten und auch keine Anwaltskosten der Behörde tragen. Das gilt selbst dann, wenn Sie ein Widerspruchsverfahren oder einen Gerichtsprozess verlieren. Dagegen muss Ihnen die Behörde zumindest einen Teil der Ihnen entstandenen Anwaltskosten erstatten, wenn Sie den Rechtsstreit gewinnen.

Im Arbeitsrecht trägt jede Partei in Prozessen vor dem Arbeitsgericht in der ersten Instanz ihre Kosten selbst (bzw. die Rechtsschutzversicherung trägt die Kosten), unabhängig davon, wer den Rechtsstreit gewinnt.

Sollten Sie die Gerichtskosten und meine Anwaltsgebühren für einen Prozess nicht zahlen können, kann ich für Sie Prozesskostenhilfe beantragen. Hier finden Sie ein Prozesskostenhilfeformular und ein Hinweisblatt zum Ausfüllen des Formulars. Sie können das Formular ausgefüllt nebst Anlagen in meine Kanzlei mitbringen. Meine Mitarbeiterin kann Ihnen in der Kanzlei beim Ausfüllen helfen, wenn Sie Fragen haben.

Wenn das Gericht Prozesskostenhilfe bewilligt, trägt der Staat meine Anwaltsgebühren und die Gerichtskosten, nicht aber die Kosten des gegnerischen Anwalts. Abhängig von der Höhe Ihres Einkommens müssen Sie evtl. Raten an den Staat zahlen, um die verauslagten Kosten zurückzuerstatten.


© Moritz Sandkühler                                                Kosten             |            Impressum             |            Datenschutz
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